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Bibeltexte, biblische Geschichten, biblische Erzählungen für den Taufgottesdienst
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Eine christliche Taufe geht nicht ohne
die Lesung von Texten direkt aus der Bibel bzw. die Nacherzählung biblischer Geschichten!
> Abraham ging seinen Weg unter Gottes Segen
Die Geschichte des Abraham nacherzählt für die Taufe
> Wie Abraham einst vor vielen Tausend Jahren
Ein Segenstext zur Abrahamgeschichte
> Aus dem Wasser gezogen!
Die Geschichte des kleinen Moses nacherzählt zum Erzählen oder Vorlesen
> Jesus segnet die Kinder
Die bekannte Stelle aus dem Neuen Testament nacherzählt
Lesen Sie auch unten auf dieser Seite, im Anschluss an die Geschichten, was Sie als "Lektor" bzw. "Lektorin" bedenken
sollten. (Lektor = Leser. Das ist der kirchliche Begriff für Menschen, die etwas im Gottesdienst lesen.):
> In der Kirche vorlesen
Das sollten Sie bedenken wenn Sie in der Kirche etwas vorlesen
Die Geistlichen werden Bibeltexte aussuchen und selbst vortragen. Dies gilt insbesondere
für das Evangelium. Doch oftmals gibt es die Möglichkeit, dass Taufpaten, Verwandte oder andere Personen
zusätzlich eine Bibelstelle oder eine biblische Geschichte vorlesen. Für solche Lesungstexte mache ich hier Vorschläge.
Einleitung
zur biblischen Abrahamgeschichte
Mit der folgenden Nacherzählung aus dem Buch Genesis (1. Buch
Mose) blicke ich weit zurück
Diese Geschichte führt uns zu den Anfängen des Glaubens an den einen allmächtigen Gott.
Wir sind Nachkommen dieses Mannes, der hier Gottes Segen empfängt. So sind auch wir gesegnet und geben Gottes Segen an unsere Kinder und
Kindeskinder weiter.
Die Abrahamgeschichte neu erzählt
Seit seiner Geburt hatte Abraham seine Heimat niemals verlassen.
Nun war er ein alter Mann geworden. Da hörte er eines Tages, wie Gott ihm zurief:
"Abraham, geh fort! Verlasse alles Vertraute, dein Vaterhaus, die Heimat,
deine Verwandten und Freunde. Ich will dich segnen, und du wirst Segen in die Welt bringen,
durch deine Kinder und Kindeskinder. Alle Völker der Welt werden meinen Segen spüren. Darum geh nun,
ich werde dich führen und begleiten."
So machte sich Abraham, der nie seinen Heimatort verlassen hatte,
auf einen unbekannten Weg. Seine Frau Sara war bei ihm, und auch der Sohn seines Bruders, Lot, zog mit.
Es war ein beschwerlicher Weg durch die Wüste. Manchmal stand Abraham des Nachts vor seinem Zelt und rief zum Himmel:
"Wo bist du, Gott, der du mich auf den Weg geschickt hast? Wohin führst du mich?"
"Sei getrost", antwortete Gott, "ich bin bei dir, ich werde dich nicht verlassen."
Das Land, das Abraham schließlich erreichte, war längst bewohnt.
Es gab dort keinen Platz für ihn. So zog er weiter.
"Mein Gott", rief er in den Nachthimmel, "was mutest du mir zu? Wo ist das Land,
in dem ich mich niederlassen kann? Du hast mir Kinder und Enkelkinder versprochen. Doch ich habe nicht einmal einen Sohn,
und wir, meine Sara und ich, sind alt."
Gott antwortete: "Sieh die Sterne am Himmel. So viele Nachkommen, wie Sterne am Himmel stehen,
will ich dir schenken, Kinder, Enkel, Urenkel, Ur-Urenkel. Und du wirst ein Segen für sie sein."
Abraham vertraute auf die Worte Gottes; und Gott hielt seine Versprechen. Mit einer Heimat und
mit Kindern und Kindeskindern wurde er gesegnet. Er gab den Segen weiter, sodass er bis zum heutigen Tag reicht und wir ihn wieder weiter
geben können an unsere Kinder und Kindeskinder.
Die Abrahamgeschichte aus dem ersten Buch des Alten Testaments zeigt, wie Gott mit
seinem Segen seit Menschengedenken wirkt. Der folgende Segenstext nimmt auf die Abrahamgeschichte Bezug:
Wie Abraham vor vielen tausend Jahren, so geh auch du.
Wie Abraham vor vielen tausend Jahren, hast du nicht mehr als den Ruf deines Gottes, nicht mehr,
als die göttliche Kraft, als seine kräftige Hand, nicht mehr als eine Hand, die dich segnet, als den Segen deines Gottes.
So geh auch du in eine Zukunft, die du nicht kennst. Wie Abraham vor vielen tausend Jahren,
wirst du oft sehnsüchtig zum Himmel schauen, stolpernd einen Weg suchen, zweifelnd fragen,
wo die versprochenen Engel bleiben. So gehst du deinen Weg. Du wirst dein Ziel erreichen.
Denn wie Abraham vor vielen tausend Jahren hast du nicht weniger als den reichen Segen deines Gottes.
Noch einen weiteren Abrahamtext finden Sie unter Taufgedichte.
Aus dem Wasser gezogen
Lesungen werden verständlicher, wenn sie durch erklärende Sätze eingeleitet oder abgeschlossen werden.
Einleitung zum Text
Ich lese eine Geschichte, die ganz vorn in der Bibel steht. Da wird ein Kind aus dem Wasser gezogen.
Gott begleitet es dann ein Leben lang. Ebenso wird Gott unser Kind beschützen, das durch die Taufe
auch ein "ausdemwassergezogenes" Kind ist.
Die Mosesgeschichte neu erzählt
Viele
tausend Jahre ist es her, da wohnten Menschen in Ägypten, deren Vorfahren aus einem fernen Land hinzugezogen waren. Dies war
das Volk der Israeliten. In Ägypten lebten sie friedlich mit den Ägyptern.
Jahrhunderte vorher hatte man sie willkommen geheißen und sich über ihre
Anwesenheit gefreut. Doch der jetzige König, der Pharao von Ägypten, wusste
nichts mehr davon. Misstrauisch blickte er auf die Israeliten. Er sorgte dafür,
dass man sie wie Sklaven behandelte und sie die schwersten Arbeiten erledigen mussten.
Und schließlich sogar befahl er, dass jeder neugeborene Junge des
israelitischen Volkes in den großen Fluss, in den Nil geworfen wird. Verzweifelt waren die Familien, als man ihnen die Kinder wegnahm. Da wurde einem
Mädchen ein Brüderchen geboren. Dieses Mädchen hieß Mirjam. Die Mutter, der Vater und Mirjam hatten
eine wunderbare Idee, wie sie den kleinen Jungen retten konnten. Aus Schilfrohr flochten sie
einen Korb. In diesen Korb legten Sie das Baby und setzen den Korb auf das Wasser des Nils. Wenn jemand dieses Kind findet, dachten sie, wird er es retten.
Auf dem Wasser schaukelte der Korb mit dem kleinen Jungen hin und her.
Wie jeden
Tag kam auch an diesem die Tochter des Pharaos mit ihren Freundinnen hier an den
Nil um zu baden. Sie sah den Korb und entdeckte den kleinen, schreienden Jungen.
Sie wurde von Mitleid und Liebe zu diesem hilflosen Kind ergriffen. Sie fand
auch gleich einen Namen: Moses. In ihrer Sprache bedeutete dieser Name: Der Ausdemwassergezogene.
Während die Tochter des Pharaos und ihre Freundinnen sich
noch freuten, schwärmten und aufgeregt "Moses!, Moses!" riefen, kam, wie zufällig,
Mirjam daher, die sich in der Nähe verborgen gehalten hatte. "Welch ein schönes
Kind, das du gefunden hast, ehrwürdige Tochter des Königs!", staunte sie.
"Du möchtest sicherlich etwas Gutes für diesen Jungen tun. Doch du bist
selbst zu jung, um ihn großzuziehen. Ich kenne eine israelitische Frau, die hat
selbst kein Kind und würde sich sicherlich gerne um deinen Jungen kümmern."
Mirjam holte schnell ihre eigene Mutter, die Mutter ihres Brüderchens Moses.
"Ich vertraue dir Moses
an", sagte die Tochter des Pharao. "Kümmere dich gut um ihn. Auch ich werde dafür sorgen, dass ihm nichts geschieht.
Ich fühle für ihn, als ob er mein eigenes Kind sei; ich habe ihn doch aus dem Wasser
gezogen." Glücklich waren sie, Vater, Mutter, die Schwester und die Tochter
des Pharao. Jeder von ihnen hatte sehr viel für das Wohl des kleinen Moses
getan, doch am meisten Gott. Er hatte seine Hand schützend über das Kind
gehalten, das nun den Namen "Der Ausdemwassergezogene" bekam. Gott begleitete Moses
durch alle Höhen und Tiefen seines Lebens. Er zog ihn immer wieder aus allen Gefahren.
An welcher Stelle im Verlauf der
Taufe liest man eine solche biblische Geschichte? Welche weiteren Ideen gibt es,
die Taufe als Eltern bzw. Paten oder Großeltern mitzugestalten? Diese Fragen
beantwortet Das Taufbuch von
Frank Maibaum.
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Dieses Buch erklärt jeden Abschnitt der Taufe in der katholischen sowie evangelischen Kirche.
Das Taufbuch
Der Taufbestseller / 4. Auflage
Das Taufbuch ist eine Fundgrube von Ideen zur kreativen Taufgestaltung.
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Evangelium von der Segnung der Kinder nacherzählt
Das "Kinderevangelium", wie es im Evangelium des Markus im 10. Kapitel steht,
gehört zu jeder Taufe. Es kann so nacherzählt werden:
Jesus zog von Ort zu Ort, um Geschichten zu erzählen,
um Menschen zu trösten und auch zu heilen. Wo er sich auch aufhielt, im Nu waren viele Menschen um ihn versammelt.
So kamen eines Tages auch einige Mütter und Väter mit ihren Kindern zu ihm. Sie wollten gern, dass Jesus ihre Kinder berührt und ihnen segnend die Hände auflegt. Die Jünger, die Jesus
begleiteten, wollten aber nicht, dass ihr Meister, wie sie ihn nannten, gestört würde. Sie ärgerten sich über die Kinder. Schroff schimpften sie mit den Müttern
und Vätern und wollten die Kinder fortschicken.
Als Jesus dieses sah, wurde er
ärgerlich. "Lasst die Kinder zu mir kommen, hindert sie doch nicht daran! Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes!", rief er und fügte ein
energisches "Amen" hinzu. "Und das sage ich euch", rief er,
"Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen!"
Dann wandte er sich den Kindern zu.
Er schloss sie in seine Arme, legte die Hände auf ihren Kopf und segnete sie.
© Text Frank Maibaum für taufe-texte.de (erstmals veröffentlicht in "Das
Taufbuch" 2006 im J. F. Steinkopf Verlag. Texte auf taufe-texte.de dürfen
für private Zwecke genutzt werden. Die Übernahme auf andere Internetseiten bzw. in
Printmedien bedarf der ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung!
> zum Seitenanfang
Das
sollte man beim Vorlesen eines Textes in der Kirche bedenken!
Überlegen Sie also, ob jemand aus Ihrem Freundes-, Bekannten- oder
Verwandtenkreis einen biblischen Abschnitt in der Taufkirche oder bei der anschließenden Feier lesen mag.
Durch diese Beteiligung erhält die Taufe eine ganz persönliche Note.
Durch Mitwirkung wird die Taufe zum Fest!
Die Priester, Pastoren oder Pfarrerinnen können alle Lesungen natürlich selbst vortragen. Doch viel
schöner ist es, wenn Personen aus der Taufgesellschaft sich daran beteiligen.
Es ist bei Gottesdiensten und kirchlichen Messen wie bei jeder Feier: Ein
unvergessliches Fest wird es erst, wenn die Menschen aktiv mitmachen. Lassen Sie
die Geistlichen also nicht allein wirken.
Zumeist gibt es in den Kirchen feste Lektoren, deren ehrenamtliche Tätigkeit das Lesen von Bibeltexten in den
Gottesdiensten und Heiligen Messen ist. Doch bei der Taufe können Sie (also
jemand auf Ihrer Gästeschar) diese Aufgabe sicherlich übernehmen.
Als Lektor beachten Sie diese Punkte bitte!
Wählen Sie frühzeitig mit dem zuständigen Pfarrer bzw.
der Pfarrerin den Lesungstext aus. Lassen Sie sich zeigen, an welcher Stelle im
Verlauf des Gottesdienstes bzw. der messe der Text stehen soll. Klären Sie
folgende Fragen: An welcher Stelle in der Kirche soll ich beim Lesen stehen? Lese ich vom
Pult oder stehe ich vor dem Altar? Werde ich durch das Mikrophon sprechen? Wie nah muss ich an das Mikrophon? Muss ich die Höhe des Mikrophons
verstellen? Wie laut muss ich sprechen, damit man mich auch hinten versteht?
Doch machen Sie sich nicht "verrückt"! Ihr Vortrag muss es nicht perfekt sein -
ein Gottesdienst ist keine Theatervorstellung. Aber die technischen und
akustischen Bedingungen müssen schon stimmen. Es ist zu schade, wenn der Text
nicht gehört und verstanden wird und nur "vorbei rauscht".
So wird Ihr "Auftritt" gelingen!
Üben Sie den Text daheim. Sprechen Sie langsam. Machen
Sie nach jedem Satz eine Zäsur, damit die Zuhörenden Zeit haben, den Inhalt
vor ihrem geistigen Auge zu sehen. Lesen Sie ihn einer kritischen Person vor und beachten Sie deren Ratschlag.
Ein grundsätzlicher Tipp für Vorleser (Lektoren):
Es erleichtert das Zuhören, wenn Sie sich in jedem Satz ein oder zwei Wörter
unterstreichen, die Sie dann beim Lesen besonders betonen.
© Unsere Texte sind eigens für taufe-texte.de / Das Taufbuch geschrieben. Sie dürfen
für private Zwecke genutzt werden. Die Übernahme auf andere Internetseiten bzw. in
Printmedien bedarf der ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung!
> Zum Seitenanfang
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Grafiken mit Taufmotiven
Kleine Bilder, auch Vignetten und Clipart, für die Verzierung
der Taufdrucksachen wie Taufeinladungen und Tischkärtchen mit Grafiken biete ich Ihnen da >
Schutzengelkarten
Schutzengel für den Lebensweg
Schreiben Ihre Wünsche in eine passende Schutzengelkarte.

Bei der häuslichen Tauffeier (oder schon vorher in der Kirche) werden die Wünsche laut vorgelesen.
So entsteht ein Korb voller guter Wünsche.
Texte und Engelkarten sind hier:
> Tauf-Engelkarten
Ich bin getauft!
Damit Sie und Ihr Kind die Taufe nie vergessen und stets neue Kraft daraus
ziehen, ist dieses Taufalbum herausgegeben worden. - Mit Texten, Taufsymbolen und herrlichen Bildern

Natürlich mit viel Platz, damit Sie die Namen der Paten und der Gäste eintragen und Wünsche für das Kind zur Taufe
sowie einen Familienstammbaum.
> Blick in das Buch
"Taufe - Mein Erinnerungsalbum"
Willkommen auf dieser Erde
"Als du geboren wurdest, hörte die Erde für einen kurzen Moment auf, sich zu drehen, der
Mond hielt den Atem an und ein Stern erschien am Himmel."
Ein kleines Buch mit wunderbaren Texten, Sprüchen, Bildern

... ein Geschenk für Eltern, Paten, Großeltern.
Gute Wünsche
Für Alle, bei denen man sich mit lieben Worten bedanken möchte

Ich wünsche dir, dass du immer wohlbehalten dein Ziel erreichst.
Vor allem aber wünsche ich dir, dass du den Weg dorthin genießen kannst, dass du staunen
kannst über all das Neue, dass du dich freien kannst über all die Begegnungen
und Entdeckungen, die du unterwegs machen wirst. (Jochen Mariss)
> mehr
Das Taufbuch
Der Taufbestseller 4. Auflage
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Das Taufbuch ist eine Fundgrube von Ideen zur kreativen Taufgestaltung.
Kinderlieder - Spieluhrenklänge
Der Musiker Tato Gomez wurde weltbekannt durch seine "Baby-Musik",
die Kinder und Mütter entspannt und die geistige Entwicklung von Kindern fördert.

Ich zeige Ihnen hier zwei CDs dieses Musikers - ein ideales Geschenk zu Geburt und Taufe.
> mehr zur Spieluhren-Kuschelmusik
Einladungen zur Taufe / Taufdanksagungen - wo kann man die am besten drucken lassen?
Ich zeige es Ihnen da >
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