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Wo ist der "Haken" beim "Sternengeschäft"?
Der
Stern, den Sie "erwerben" gehört Ihnen nicht wirklich; aber er trägt
den Namen, den Sie ihm geben, das ist doch schon was! Sie erhalten darüber eine
Urkunde. Der Haken ist, dass manche "Sternenhändler" sehr unseriös arbeiten. Sie registrieren den
gegebenen Namen nicht und vergeben denselben Stern mehrfach. Wer gerne einem
Kind zur Geburt oder Taufe einen Stern schenken möchte, sollte den Anbieter sorgfältig auswählen.
Dann kann ein Kind lange auf seinen Stern stolz sein.
Der Name, den Sie für den Stern
aussuchen, muss registriert werden.
Es gibt eine Sicherheit, dass Sie einen Stern
"taufen", der wirklich nur den Namen trägt, den Sie aussuchen: Sie müssen
einen Anbieter wählen, der ein Register führt. Der Name des Sterns muss in
einem großen Sternenregister eingetragen werden - zumindest in
Deutschland (hier empfehlen wir "mystar") oder gar international (das
leistet nur "International Star Registry").
"International Star Registry" veröffentlicht regelmäßig ein
weltweites Sternenregister, sodass der Stern überall in der Welt den Namen trägt, den Sie ihm geben.
"My Star" agiert dagegen nur in Deutschland, bietet aber sehr
gelobte, persönliche Beratung und unterschiedliche Urkunden zur Geburt,
Taufe und Geburtstag.
Das Sternbild sollte mit bloßem
Auge sichtbar sein, der Stern mit gutem Fernglas erkennbar.
Einige Sternenverkäufer geben an, der jeweilige Stern sei mit bloßem Auge sichtbar.
Aber Hallo - das kann nicht sein, denn solche Sterne sind längst von Astronomen
benannt oder "verkauft". Sie müssen sich mit einem Stern zufrieden
geben, den Sie mit einem Fernglas suchen müssen und nur bei günstigen
Bedingungen sehen. Wenn es heißt "der Stern ist mit bloßem Auge
sichtbar", ist üblicherweise das Sternenbild gemeint, in dem er sich
befindet; das kann man auch ohne Teleskop sehen.
> Macht es Sinn, einen Stern zu taufen?
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Macht
es überhaupt Sinn, einem Stern den Namen eines Kindes zu geben?
Die Ansichten über das "Verschenken eines Sterns" sind
unterschiedlich. Die Kritik entzündet sich hauptsächlich
daran, dass oft suggeriert wird, der Stern gehöre dem, auf dessen Namen er
eingetragen ist.
Kritikwürdig ist natürlich, dass manche
"Sternenhändler" dieselben Sterne mehrfach vergeben, einfach Urkunden
ausstellen ohne den gewählten Namen irgendwo zu registrieren. Dann kann man es
besser bleiben lassen. Wie Sie dem vorbeugen und wirklich
Ihren einmaligen Stern erhalten, haben wir weiter oben erklärt.
Manche Kritiker sagen, man solle lieber etwas
"handfestes" schenken - wie z.B. ein Sternenbuch, anstatt 120,-- Euro
(oder mehr) für den fernen Stern am Himmel auszugeben. (Denn so viel kostet es,
einem echten Stern auf Ihren Wunschnamen eintragen zu lassen.) Doch: Wer es sich
leisten kann, einen Stern zu "verschenken", kann das Sternenbuch
zusätzlich schenken. Oder man schenkt ein Sternenbuch dann zum Geburtstag. Das
ist jedenfalls sehr sinnvoll. Eine Sternenkarte mit Kennzeichnung des Sterns wird von den Anbietern mitgeliefert.
Ich meine, dass es ein beeindruckendes Geschenk ist, das man
sich aber nur leisten sollte, wenn man das Geld dafür leicht übrig hat. Doch schaffen Sie sich über Leistungen und
Preise ein eigenes Bild. Hier sind noch einmal die Links zu den Webseiten der Anbieter:
Deutsches
Sternenregister "MyStar":

International Star Registry (deutschsprachige Seite):
Wenn Sie mit der Sterntaufe etwas gemeinnützig Gutes tun möchten, so ist die
Sterntaufe über ein Planetarium sinnvoll. Wenn die Sterntaufe (und das
"Verschenken" des Sterns) romantische Gründe hat und einen bemerkenswerten,
kostbaren Eindruck machen soll (mit repräsentativer Urkunde), so ist
eines der "kommerziellen" Sternenregister sicherlich vorzuziehen.